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3. Erdgas anwendenDie Umstellung des Wärmeerzeugers (Heizkessel, Warmlufterzeuger, CO2-Generatoren) auf Erdgas kann für Gartenbaubetriebe einen wichtigen Fortschritt in der rationellen Betriebsgestaltung bedeuten. Sie sollte immer in Verbindung mit den Heizgeräteherstellern und den von ihm empfohlenen Brenneranbietern erfolgen. Die Fachleute dieser Unternehmen stehen Ihnen als EVU-Berater auch zur Seite, wenn es darum geht, einen mit festen Brennstoffen oder mit Heizöl EL versorgten Wärmeerzeuger auf Gasfeuerung umzustellen. Ihre Empfehlungen bestimmen weitgehend die für die Umstellung notwendigen Maßnahmen.
3.1. Ökologische VorteileErdgas nimmt in Bezug auf die umwelt- und klimaschonende Verwendbarkeit im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern eine Vorzugsstellung ein und ist der emissionsärmste fossile Brennstoff. Dies belegen Untersuchungen z. B. des Umweltbundesamtes.
3.2. CO2-Dünnung mit ErdgasUmfangreiche Untersuchungen in gartenbaulichen Instituten haben gezeigt, dass eine CO2-Anreicherung in der Gewächshausluft bei Gemüsepflanzen, Schnittblumen und Zierpflanzen eine Verbesserung des Pflanzenwachstumes und der Qualitätseigenschaft ergeben.
3.3. Pflanzenbelichtung (BHKW)Blockheizkraftwerke (BHKW) sind kleine Heizkraftwerke, die mit einem Gasverbrennungsmotor einen Generator zur Stromerzeugung antreiben. Die bei der Stromerzeugung gleichzeitig anfallende Abwärme (Motorabwärme, Ölkühlung, Abgas) wird meist zu Heizzwecken genutzt. http://www.gewerbegas-online.de/index.php?id=75
3.4. WirtschaftlichkeitsberechnungenBei einer Umstellung auf Erdgas sind auch die versorgungstechnischen Voraussetzungen zu berücksichtigen. Das heißt für Sie: Sie betreuen den Gartenbaubetrieb nicht nur in Fragen der für den Betrieb günstigsten Tarifgestaltung, sondern kümmern sich auch in Abstimmung mit dem Gerätehersteller, dem Bezirksschornsteinfegermeister und den für die Gasinstallation zugelassenen Handwerksbetrieben und Kundendiensten der Brennerlieferanten um die installationstechnischen und abgastechnischen Einrichtungen. In dieser Beratungsphase werden auch die einzelnen Kalkulationsfaktoren für eine Wirtschaftlichkeitsberechnung zusammengetragen, die dem Betriebsinhaber zeigen, ob sich eine Umstellung langfristig rechnet.
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