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KWL-MaschinenAllgemeinesDas KWL-Verfahren gilt derzeit als das umweltfreundlichste Trockenreinigungsverfahren und bietet außerdem folgende Vorteile:
KWL-Maschinen arbeiten in der Regel nach dem Zweibad-Verfahren aus dem Arbeits- und Reintank. Ein gewisser Flottenanteil wird in einer Vakuumdestillationseinheit destilliert. Der Destillationsanteil ist je nach
![]() EntsorgungFlüssige Destillationsrückstände aus KWL-Anlagen sind grundsätzlich halogenfrei und werden entweder einer thermischen Verwertung zugeführt (guter Brennwert) oder in Spezialraffinerien zur weiteren Verwendung Anforderungen an KWL-Hilfsmittel
FlammpunktüberwachungEin Absinken des Flammpunktes beim Betrieb von Chemischreinigungsmaschinen mit KWL ist nicht sicher auszuschließen; hierzu kann es insbesondere durch das Einschleppen von Flüssigkeiten mit niedrigem Flammpunkt kommen. Eine regelmäßige Flammpunktüberwachung des eingesetzten Lösemittels ist daher erforderlich. Die Überprüfung des Flammpunktes sollte in der Regel halbjährlich durch einen Sachverständigen -muss nicht Sachverständiger nach § 14 GSG bzw. § 36 GewO (s. Ziffer 3.3 und 3.5.3) sein- vorgenommen werden. Sofern ein Absinken des Flammpunktes festgestellt wird, ist diese Frist zu verkürzen. Die Ergebnisse sind aufzuzeichnen und 3 Jahre aufzubewahren. Wird ein Flammpunkt unter 55 °C festgestellt, so ist der Maschinenbetrieb sofort einzustellen und das Lösemittel auszutauschen. ZukunftsperspektivenDie KWL-Technologie bietet der europäischen Reinigungsbranche eine vielversprechende Alternative. Sie stellt eine dringend erforderliche Flexibilität wieder her, die durch das FCKW-Verbot verloren gegangen wäre und |