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ArbeitsablaufSchema
![]() Warenannahme und BeratungsgesprächBei der Annahme des Kleidungsstückes sollte ein Beratungsgespräch erfolgen. Ziel ist es, alle Verschmutzungen zum Zwecke einer eventuell erforderlichen Vorbehandlung zu erkennen und dem Kunden die aus fachmännischer Sicht geeignetste und zugleich schonendste Reinigungsbehandlung vorzustellen. Warenschau und SortierenDas verschmutzte Kleidungsstück wird auf Beschädigungen untersucht und gekennzeichnet. Die Knöpfe werden einzeln in Alufolie oder einen Kunststoffschoner gehüllt und die Taschen werden kontrolliert um Schädigungen durch in den Taschen verbliebenen Gegenständen auszuschließen. Das Kleidungsstück wird nach Empfindlichkeit, Farbe und/oder Art der Verfleckung usf. sortiert. (Vor-)DetachurDie Vordetachur, d.h. die professionelle Fleckentfernung vor der eigentlichen Reinigungsbehandlung im Lösemittelbad, ist oftmals vonnöten, weil beim Reinigen in der Trommel hauptsächlich fetthaltige und wachsähnliche Reinigung im LösungsmittelbadBei der eigentlichen Reinigung werden die Textilien in der Trommel der Reinigungsmaschine in einem Reinigungsbad bewegt. Die Wahl des Lösemittels richtet sich nach dem Kennbuchstaben im Pflegeetikett (der Buchstabe P in einem Kreis bedeutet: Lösemittel Perchlorethylen; der Buchstaben F in einem Kreis bedeutet: Lösemittel Kohlenwasserstoff (KWL); der Buchstaben W in einem Kreis bedeutet: es kann Wasser als Lösemittel verwendet werden (Nassreinigung). Auch wenn die Reinigungsbehandlung in einer Textilreinigung (Nach-)DetachurNach der maschinellen Reinigung kontrolliert der Textilreiniger das gereinigte Kleidungsstück auf eventuell verbliebene, hartnäckige Verfleckungen. Manche Flecken zeigen sich auch überhaupt erst nach einer Lösemittelbehandlung. Diese werden dann mittels der sog. Nachdetachur endgültig beseitigt. Der Finishen (Bügeln)Der letzte Arbeitsschritt ist das sog. Finishen bzw. Bügeln, damit das gereinigte Kleidungsstück schrank- bzw. anziehfertig bereitgelegt werden kann. Beim Finishen wird das Kleidungsstück auf eine Dämpfpuppe aufgezogen und durch Dampf in einen formbaren Zustand gebracht. Durch das Einblasen von Luft wird das Kleidungsstück aufgeplustert und nimmt ein der Tragesituation ähnliches Volumen an. Durch das Abkühlen des Kleidungsstücks in diesem "aufgeblasenen" Zustand, behält es seine voluminöse Form. Abschließend werden die nicht geglätteten Ärmel und Kragen manuell gebügelt. EndkontrolleBevor das gereinigte und perfekt gebügelte Kleidungsstück vom Kunden wieder abgeholt werden kann, wird es noch einmal eingehend auf Sauberkeit und Formgebung geprüft. WarenausgabeDas einwandfrei gereinigte und noch einmal einzeln qualitätsgeprüfte Kleidungsstück wird dem Kunden meist in eine Klarsichtfolie gehüllt ausgehändigt. Die Folie dient zum Schutz vor Wiederanschmutzung durch Staub u.ä., sollte nach dem Transport aber zuhause entfernt werden, bevor man das Kleidungsstück in den Schrank hängt. |